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Biogas Springe Süd

Für Bio-Wärme in Springe sorgt seit September 2011 die Partnerschaft zwischen den Stadtwerken Springe und der „Bioenergie Springe GmbH & Co. KG“. „Bioenergie Springe“ ist ein Zusammenschluss von fünf ortsansässigen Landwirten, die gemeinsam die Biogasanlage betreiben. Die Stadtwerke nehmen das Biogas ab und wandeln es in zwei Blockheizkraftwerken (BHKW) in Strom und Wärme um. Der Strom wird vor Ort ins Stromnetz eingespeist, die Wärme über ein Nahwärmenetz verteilt. Die Anlage ist seit Ende 2011 in Betrieb.

Weitere Informationen

So funktionieren die Biogasblockheizkraftwerke

Die beiden BHKWs in Springe arbeiten nach dem hocheffizienten und umweltfreundlichen Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Dabei wird die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme zum Heizen genutzt. Das Biogas dient dabei als CO2-neutraler Brennstoff. Deshalb wird die Anlage nach dem KWK- bzw. Erneuerbare-Energien-Gesetz gefördert.

Ein BHKW steht auf dem Gelände der Biogas-Anlage (Schwarzer Koppelweg) und versorgt den Fermenter der Anlage mit Wärme. Das zweite, sogenannte Satelliten-BHKW, befindet sich rund 800 Meter entfernt an der Wolfgang-Marguerre-Allee.

Die beiden BHKWs produzieren Strom, für rund 3.000 Haushalte. Mit der Bio-Wärme kann der Bedarf von zwei lokalen Einrichtungen vollständig gedeckt werden.

Bio-Wärme für umweltfreundliches Heizen

Mit dem Blutspendedienst wurde im März 2012 ein langfristiger Wärmeliefervertrag unterzeichnet, der eine Auslastung von über 60 Prozent des Bio-BHKWs an der Wolfgang-Marguerre-Allee sichert.

Ab Herbst 2013 wird auch das Schulzentrum Süd über eine Nahwärmeleitung mit umweltfreundlich erzeugter Bio-Wärme versorgt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Modernste Technologie in Springe Süd

Bei der Auswahl der Anlagen wurde auf modernste Technik gesetzt, wie ein Auszug aus dem schalltechnischen Gutachten zur Lärmsituation des BHKWs an der Wolfgang-Marguerre-Allee zeigt:

„Die nachfolgende schalltechnische Untersuchung hat ergeben, dass durch den Betrieb des geplanten Satelliten-BHKW an der Wolfgang-Maguerre-Allee in Springe im Bereich des geplanten Betriebskindergartens keine unzulässigen Geräuschimmissionen im Tages- und Nachtzeitraum zu erwarten sind, wenn die schalltechnischen Vorgaben eingehalten werden. […] Das zur Auslieferung bereit stehende BHKW-Modul übertrifft die schalltechnischern Mindestanforderungen zur Einhaltung des Irrelevanzkriteriums deutlich. Daher wird dem sensiblen Aufstellort im Bereich eines Kindergartens mehr als ausreichend Rechnung getragen.“

Technische Daten

  • Biogasproduktion: 3,9 Mio. m3 (i.N.)/a

  • 2 Biogas-BHKWs (je 527 kWel und 558 kWth)

  • Stromproduktion: 8,4 Mio. kWh/a

  • Wärmeproduktion: 8,9 Mio. kWh/a

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