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Neues Energiekonzept für die Stadt Springe

Zur klimaneutralen Wärmeversorgung sollen in der Stadt Springe zukünftig mehrere regenerative Energiequellen zur Verfügung stehen – so sieht es ein Projektvorhaben der Stadt und der Stadtwerke Springe vor. Teil des Energiekonzeptes ist der Bau eines neuen Fernwärmnetzes in der Kernstadt. Ziel ist es, im Stadtkern den Großteil der kommunalen Gebäude sowie auch Wohn- und Geschäftsgebäude mit umweltschonender Fernwärme zu beliefern.

Für die zukünftige Fernwärmeversorgung der Springer sollen bereits vorhandene Wärmequellen sowie regionale Energieträger verwendet werden: In das neue Fernwärmenetz sollen das Bestandsnetz der Biogasanlage Springe Süd  eingebunden und durch den Bau eines neuen überwiegend mit Restholz aus dem Deister befeuerten Heizwerks ergänzt werden.

Bau eines neuen Heizwerks mit Netzleitstelle

Das Heizwerk wird benötigt, um kurzzeitig auftretende hohe Leistungsnachfragen im Fernwärmenetz abzudecken. Für das Heizwerk soll ein neues Betriebsgebäude mit ausreichend Platz für die Erzeugungsanlagen und die eine Netzleitstelle errichtet werden. Als Erzeugungsanlagen sind im Heizwerk derzeit ein Holzkessel, ein Spitzenlastkessel, eine Power-to-Heat-Anlage und Wärmespeicher vorgesehen. Ergänzt werden kann die Wärmeversorgung mit vorhandenen Wärmequellen in der Stadt. Die Anlagen zur Wärmeversorgung sowie das Wärmenetz sind modular erweiterbar. 

Darüber hinaus soll eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Betriebsgebäudes des Heizwerks errichtet werden. Der hier erzeugte Strom dient dann zur Abdeckung des Strom-Eigenbedarfs für das Heizwerk und das Fernwärmenetz, beispielsweise für Pumpstrom. Etwaige Überschüsse, so das Vorhaben, können in das öffentliche Netz eingespeist werden.

Teil des Konzepts ist die Verlegung einer neuen Fernwärmeleitung mit einer voraussichtlichen Gesamtlänge von 4,6 Kilometern. Die vorgesehene Anschlussleistung liegt bei bis zu 20 Megawatt jährlich. Dies entspricht dem Wärmebedarf von circa 2.400 Haushalten. Nach derzeitigem Planungsstand soll die neue Wärmetrasse über die Harmsmühlenstraße, die Schulstraße, die Burgstraße, die Fünfhausenstraße, die Rosenstraße, die Brandenburger Straße, die Bernauer Straße und die Adolf-Reichwein-Straße führen und hier private, gewerbliche und kommunale Gebäude mit Wärme versorgen. 

Parallel zum Wärmenetz soll ein Glasfasernetz mitverlegt werden, um als intelligentes Wärmenetz zeitgleich den jeweiligen Verbrauch zu erfassen. Eine Nutzung als High-Speed-Internet für Internet, Telefonie sowie TV mit Datenraten über 200 Megabit pro Sekunde ist für die Wärmekunden vorgesehen.

Die Stadtwerke Springe haben sich mit diesem Projekt auf ein Förderprogramm der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) beworben. Den positiven Förderbescheid vorausgesetzt, soll das Bauvorhaben im Dezember 2017 starten und voraussichtlich bis Ende September 2019 abgeschlossen sein.

Kontakt

Bei Fragen zum Fernwärmeprojekt, können Sie sich an Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailfernwaerme(at)stadtwerke-springe.de wenden.

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