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03.01.2012

Heizkosten sparen durch cleveres Heizen und Lüften im Winter

Durch cleveres Heizen und richtiges Lüften lässt sich bares Geld sparen: Allein mit intelligentem Heizen bis zu zehn Prozent der Energiekosten! Eine Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad mindert die Energiekosten um sechs Prozent. Auch wer richtig lüftet, spart Energie: Regelmäßig alle Fenster kurz zu öffnen ist deutlich wirksamer, als sie dauerhaft gekippt zu lassen.

Allein mit intelligentem Heizen lassen sich bis zu zehn Prozent der Energie einsparen. Eine Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad mindert die Energiekosten um sechs Prozent. Darüber hinaus sollten Heizkörper nicht verkleidet, zugestellt oder zugehängt werden - das kann bis zu 20 Prozent des Wärmeverbrauchs ausmachen.

Auch wer richtig lüftet, spart Energie: Regelmäßig alle Fenster kurz zu öffnen ist deutlich wirksamer, als sie dauerhaft gekippt zu lassen. Eine zentrale Regelung des Heizkessels sorgt für sparsamen Betrieb, unter anderem durch die automatische Nachtabsenkung. Nicht zuletzt garantieren eine regelmäßige Wartung den effizienten Betrieb des Heizungssystems.

Heizen

1. Die Wohnung sollte nie ganz auskühlen, mindestens 16 bis 18 Grad Celsius sollten in den viel benutzten Räumen (Wohnzimmer, Kinderzimmer) auch bei Abwesenheit sein. Grundsätzlich gilt: die Raumtemperatur bei Abwesenheit sollte nicht weniger als 5 bis 6 Grad Celsius unter der persönlichen Wohlfühltemperatur sein (d.h. wenn ich mich in meiner Wohnung bei 24 Grad aufhalte, sollten bei Abwesenheit nicht weniger als 18 Grad sein). ABER: Wohnung nicht überheizen. Pro zusätzlichem Grad Raumtemperatur müssen Sie mit rund 6 Prozent höheren Energiekosten rechnen

2. Wärme bzw. warme Luft, die beim Kochen entsteht, sollte nicht zum Beheizen der Räume verwendet werden. Diese Luft ist feucht und setzt sich an den kühlen Wänden ab (vgl. wenn beim Duschen die Fenster beschlagen). Die Folge könnte Schimmel sein.

3. Der Wärme nicht den Weg versperren und die Heizkörper freihalten. Ersparnis: Lange Vorhänge, ungünstig platzierte Möbel und auf die Heizkörper montierte Trockenstangen mit Handtüchern und Wäsche können bis zu 20 Prozent Wärme schlucken.

4. Wärme nicht entweichen lassen! Rollläden und die Vorhänge nachts schließen, damit die Wärmeverluste durchs Fenster verringert werden. Ersparnis: Bis zu 4 Prozent der Heizkosten.

Lüften

Ein ständig gekipptes Fenster kann Energiekosten von bis zu 200 Euro pro Jahr verursachen!
Folgende Faustregeln gelten beim Lüften:

  • nur 2 - 3 Minuten bei Frost
  • ca. 5 Minuten bei 0 bis 5°C
  • 5 - 10 Minuten bei 5 bis 10°C
  • 10 - 15 Minuten bei 10 bis 15°C

Die Heizköper sollten vor dem Lüften natürlich ausgestellt werden.

Richtig Lüften im Schlafzimmer
Oft werden Schlafzimmer weniger beheizt, als z.B. das Wohnzimmer. Das führt auch zu niedrigen Oberflächentemperaturen der Außenwände und erhöht somit die Gefahr der Kondensation von Feuchtigkeit aus der Raumluft.
Fatal wirkt sich daher eine "Beheizung" des Schlafzimmers durch das Öffnen der Schlafzimmertür aus. In dem Fall gelangt warme, aber auch feuchtere Luft aus dem Wohnraum in das Zimmer und erhöht die Feuchtebelastung des Raumes zusätzlich. Besser ist eine moderate Beheizung des Raumes.

Richtig Lüften im Badezimmer
Vorteilhaft ist kurzes Lüften direkt nach dem Duschen und Baden. Dann hat die Feuchtigkeit keine Zeit an den Wänden zu kondensieren. Nicht zu lange Lüften, dass die Wände und Möbeloberflächen auskühlen.

Richtig Lüften im Keller
Besonders im Sommer kann es im Keller zu feuchten Wänden und in Folge ggf. zu Schimmelbildung kommen - nämlich dann, wenn warme, feuchte Außenluft in den kalten Keller gelangt. Halten Sie deshalb die Fenster geschlossen.

Richtig Lüften hinter Möbeln und Bildern

  • Möbel bei Schimmelgefahr vor Außenwänden mit 10-20 cm Abstand aufstellen.
  • Zu Raumecken und Deckenkanten ca. einen halben Meter Abstand lassen.
  • An kritischen Außenwänden nur Möbel mit Füßen verwenden.
  • Einbauschränke, die oben oder unten geschlossen sind, grundsätzlich vermeiden.
  • Aus Hygienegründen (Schimmel und Milben) keine Bettkästen, sondern Betten auf Füßen verwenden, ganz besonders wichtig im Keller- und Erdgeschoss.
  • Küchenzeilen an Außenwänden unten und oben offen gestalten, d.h. Lüftungsgitter am Wandanschluss einplanen.
  • Bilder an Außenwänden mit Abstand aufhängen, z. B. mit Korkscheiben.

Weitere Informationen und Tipps finden Sie auf den Seiten der Verbraucherzentrale http://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/, dort kann auch eine Info-Broschüre zum richtigen Heizen und Lüften heruntergeladen werden.


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