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31.08.2018

Niedersächsische Klimakommune 2018: Springe und Stadtwerke ausgezeichnet als Klimaschutz-Leuchtturm

v.l. Bernhard Reuter, Jörg Klostermann, Thomas Ogsoka, Katrin Härtel, Marcus Diekmann, Volker Gniesmer, Olaf Lies (MdL)

Vorgefertigte Formteile am Rohrgraben für das neue Fernwärmenetz in der Stadt Springe

Springe und Stadtwerke wurden am 28.08.2018 im Festsaal des Alten Rathauses in Hannover durch das Niedersächsische Umweltministerium mit ihren Projekten „Gemeinsam zu Fuß zur Schule“ und „Fernwärme für Springe“ als Klimaschutz-Leuchtturm ausgezeichnet. Vorausgegangen war eine Bewerbung der Stadtwerke Springe beim niedersächsischen kommunalen Klimawettbewerb. Das momentan im Bau befindliche intelligente Fernwärmenetz der Stadtwerke gewann in der Kategorie „Energieversorgung – Einsatz Erneuerbarer Energien und deren Speicherung“. Die Stadtwerke bauen zurzeit ein regenerativ beheiztes intelligentes Fernwärmenetz in Springe. Die Stadt Springe gewann außerdem in dieser Kategorie mit dem Projekt Gemeinsam zu Fuß zur Schule.

Stadt und Stadtwerke freuen sich über 8.500 Euro Preisgeld

Im Rahmen des seit 2014 alle zwei Jahre von der Klimaschutz- und Energie-Agentur Niedersachsen durchgeführten Wettbewerbs, wurden in diesem Jahr Preisgelder in Höhe von 100.000 Euro vergeben. Bewertet wurden die Projekte durch eine Fachjury mit Experten verschiedener Umweltinstitutionen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Stadt und Stadtwerke Springe nahmen 2018 erstmalig gemeinsam am Wettbewerb teil. Und das gleich sehr erfolgreich: Das Engagement wurde mit einem Preisgeld in Höhe von 8.500 Euro für beide Projekte gemeinsam belohnt.

Volker Gniesmer Stellvertretender Bürgermeister und Stadtwerke Geschäftsführer Marcus Diekmann nahmen die Preise vom Niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies und Landrat Bernhard Reuter, Präsident des Niedersächsischen Landkreistages, entgegen. Die Laudatio zum Preis hielt Lothar Nolte Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Niedersachsen. „Hervorzuheben ist die Kombination von Fernwärme und Glasfaser, die es dem Kunden ermöglicht, seinen Verbrauch über ein Kundenportal stets kontrollieren und damit auch steuern zu können.“ 

Bürgermeister Christian Springfeld äußert sich erfreut über diese Auszeichnung: „Regionaler und intelligenter kann Energieversorgung kaum sein. Ich bin stolz, dass wir gemeinsam mit den Stadtwerken in unserer kleinen Stadt ein solches Projekt stemmen können und freue mich besonders über diesen Preis.“

Stadtwerke-Geschäftsführer Marcus Diekmann: „Der Preis ist eine schöne Anerkennung für das Springer Engagement für eine umweltfreundliche Wärmeversorgung auf der Basis nachwachsender Rohstoffe.“

Öffnet externen Link in neuem FensterWeitere Infomationen zur Auszeichnung (PDF)

Hintergrund: Neues Energiekonzept für die Stadt Springe

Zur klimaneutralen Wärmeversorgung sollen in der Stadt Springe zukünftig mehrere regenerative Energiequellen zur Verfügung stehen – so sieht es ein Projektvorhaben der Stadt und der Stadtwerke Springe vor. Teil des Energiekonzepts ist der Bau eines neuen Fernwärmenetzes in der Kernstadt. Die vorgesehene Anschlussleistung liegt bei bis zu 20 Megawatt. Dies entspricht dem Wärmebedarf von circa 2.400 Haushalten. Kalkuliert sind für das neue Energiekonzept Kosten in Höhe von circa 13 Millionen Euro. Bis zu 8,3 Millionen Euro erhält das Modellprojekt aus einem Förderprogramm der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Ziel des Projekts ist es, im Stadtkern den Großteil der kommunalen Gebäude sowie auch Wohn- und Geschäftsgebäude mit umweltschonender Fernwärme zu beliefern. Hierfür sind unter anderem der Bau eines neuen, überwiegend mit Restholz aus dem Deister befeuerten, Heizwerks mit Netzleitstelle und Photovoltaikanlage, sowie die Verlegung einer neuen Fernwärmeleitung mit einer voraussichtlichen Gesamtlänge von

4,6 Kilometern geplant. Parallel zum Wärmenetz soll ein Glasfasernetz mitverlegt werden, um als intelligentes Wärmenetz zeitgleich den jeweiligen Verbrauch zu erfassen.


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