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27.04.2018

Springer Fernwärme-Modellprojekt: Erste Fernwärmeleitung ist verlegt

Die ersten circa 36 von rund 4.600 Metern neuer Fernwärmeleitungen in Springe sind verlegt.

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur klimafreundlichen Energieversorgung in Springe ist getan: Das erste Teilstück des neuen Springer Fernwärmenetzes liegt seit heute im Boden. Circa 36 von rund 4.600 Leitungsmetern sind somit verlegt. Die ersten Kunden sollen ab Herbst 2019 mit umweltschonender Fernwärme beliefert werden.

Stadtwerke-Geschäftsführer Marcus Diekmann: "Die Verlegung der ersten Fernwärmeleitung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur klimafreundlichen Energieversorgung in Springe. Fernwärme ist umweltfreundlich, zuverlässig und vergleichsweise kostengünstig. Es profitieren also nicht nur die Anschlussnehmer, sondern auch die Kommune und die Umwelt. Wir wissen aber auch, dass die dafür erforderlichen Baumaßnahmen den Springer Bürgern viel abverlangen. Stadtwerke und Stadt suchen daher gemeinsam mit den Anliegern fortlaufend nach guten Lösungen, um die Beeinträchtigungen weiter zu reduzieren. Dazu gehört auch, die Arbeiten zügig voranzubringen und wie geplant bis Mitte 2020 abzuschließen." 
Für alle Fragen rund um das neue Fernwärmenetz steht den Springer Bürgern ab dem 1. Mai ein direkter Ansprechpartner zur Verfügung. Unter www.stadtwerke-springe.de sind zudem erste Daten über das Springer Fernwärmeprojekt zusammengestellt. Zukünftig werden hier auch weitere Informationen zu den einzelnen Bauabschnitten zu finden sein.

Wie geht es weiter? 
Die gemeinsamen Bauarbeiten von Stadtwerken und Stadt im Bereich der Fünfhausenstraße, Rosenstraße und Ellernstraße können voraussichtlich im März 2019 abgeschlossen werden. Im Rahmen dieser Baumaßnahmen erhalten auch bereits die ersten Kunden ihre Hausanschlüsse. Der erste Bauabschnitt in der Fünfhausenstraße kann voraussichtlich bereits nach den Sommerferien wieder für den Verkehr freigegeben werden. Bis Anfang 2019 soll dann der gesamte nördliche Teil von Springe mit Fernwärmeleitungen erschlossen werden. Geplanter Baubeginn für das neue Heizwerk auf dem neuen Betriebshof der Stadtwerke Springe ist Ende 2018. Ziel ist es, alle Baumaßnahmen bis Juni 2020 abzuschließen.

Fernwärmeanschluss wird mit bis zu 8.000 Euro gefördert
Unter fernwärme@stadtwerke-springe.de können Interessierte eine Angebotsanfrage stellen und einen Hausanschluss beantragen. Bis zum 30.06.2018 läuft noch die höchste Stufe des Fernwärme-Ausbauprogramms der Stadtwerke Springe, bei dem die Hausanschlussleitungen sowie die benötigte Fernwärmeübergabestation von den Stadtwerken Springe kostenlos bereitgestellt werden. Insgesamt kann von einer Förderung von bis zu 8.000 EUR profitiert werden. Zusätzlich wird jedem Anschlussnehmer für den Umbau der eigenen Heizungsanlagen ein Umbauzuschuss gewährt. Im Vollkostenvergleich liegen die Wärmepreise unter den Kosten der Heizöl oder Erdgasversorgung. Über 100 private Interessenten und Gewerbetreibende entlang des Trassenverlaufs haben sich bereits über einen Fernwärmeanschluss informiert.

Hintergrund: Neues Energiekonzept für die Stadt Springe
Zur klimaneutralen Wärmeversorgung sollen in der Stadt Springe zukünftig mehrere regenerative Energiequellen zur Verfügung stehen - so sieht es ein Projektvorhaben der Stadt und der Stadtwerke Springe vor. Teil des Energiekonzepts ist der Bau eines neuen Fernwärmnetzes in der Kernstadt. Die vorgesehene Anschlussleistung liegt bei bis zu 20 Megawatt. Dies entspricht dem Wärmebedarf von circa 2.400 Haushalten. Kalkuliert sind für das neue Energiekonzept Kosten in Höhe von circa 13 Millionen Euro. Bis zu 8,3 Millionen Euro erhält das Modellprojekt aus einem Förderprogramm der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Ziel des Projekts ist es, im Stadtkern den Großteil der kommunalen Gebäude sowie auch Wohn- und Geschäftsgebäude mit umweltschonender Fernwärme zu beliefern. Hierfür sind unter anderem der Bau eines neuen, überwiegend mit Restholz aus dem Deister befeuerten, Heizwerks mit Netzleistelle und Photovoltaikanlage, sowie die Verlegung einer neuen Fernwärmeleitung mit einer voraussichtlichen Gesamtlänge von 4,6 Kilometern geplant. Parallel zum Wärmenetz soll ein Glasfasernetz mitverlegt werden, um als intelligentes Wärmenetz zeitgleich den jeweiligen Verbrauch zu erfassen. 


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