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20.02.2012

Stadtwerke Springe blicken optimistisch in die Zukunft – trotz 3 Millionen Euro Rückstellungen

Ungeachtet stetig steigender Kundenzahlen und erfolgreichen Wachstums vor Ort belasten Rückstellungen das zu erwartende Ergebnis der Stadtwerke Springe für 2011.

Stadtwerke-Geschäftsführer Helmut Rohmann begründet diese Maßnahme der Stadtwerke mit den überhöhten Pachtzinsen, die aufgrund des 2008 vereinbarten Vorbehaltspachtvertrags an Eon Avacon gezahlt werden müssen. Die gerichtlichen Klärungen dauern erheblich länger als geplant. Dies hat zur Folge, dass sich eine Anpassung der Pachtkosten an die tatsächlichen Verhältnisse gegenüber der bisherigen Planung verschiebt. Durch die Rückstellungsbildung wird für die daraus folgende Belastung der Stadtwerke Vorsorge getroffen.

Ursache sind die neuen Erkenntnisse zum tatsächlichen Wert der zu übernehmenden Netze, die Eon Avacon nach dem Urteil des LG Hannover mitteilen musste und die nun auch bilanziell abgebildet werden müssen. In Summe ergibt sich ein Minus von über 3 Mio. Euro im erwarteten Ergebnis für 2011. In den Jahren 2012 und 2013 erwarten die Stadtwerke steigende Einnahmen durch wachsende Kundenzahlen und die Erzeugung und Vermarktung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien. Die Planzahlen weisen nach Abzug der Kosten für Pacht und gerichtliche Klärung allerdings immer noch ein Minus von rund 500.000 Euro aus.

Stadtwerke-Geschäftsführer Helmut Rohmann und Aufsichtsratsvorsitzender Jörg-Roger Hische rechnen erst 2014 mit dem Durchbruch bei den gerichtlichen Auseinandersetzungen: „Nach den bisherigen Erfahrungen mit den Gerichten wäre ein früheres Datum unrealistisch. Aber wir gehen sicher davon aus, dass wir 2014 deutliche Gewinne erzielen. Dann werden wir sowohl einen angemessenen Pachtpreis sowie eine Rückzahlung der überhöhten Pachten gerichtlich durchgesetzt haben.“

Mit der Eigentumsübertragung des Netzes, die in erster Instanz durch das Landgericht Hannover abgelehnt wurde, rechnen die Stadtwerke nicht vor 2016. Erst mit der Eigentumsübertragung - dann aber auch rückwirkend - profitiert die Stadt Springe von der Rekommunalisierung des Stromnetzes.

Die wirtschaftliche Situation der Stadtwerke ist durch diese Maßnahme nicht bedroht, da seitens der Gesellschafter eine entsprechend sichere Kapitalausstattung bei der Gründung der Stadtwerke erfolgte.

An den Investitionsplänen für die regionale Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien halten die Stadtwerke Springe in jedem Fall fest: “Wir wollen die Stadt Springe zum Motor der Energiewende in unserer Region machen.“, sagt Aufsichtsratschef Hische.


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