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01.07.2010

Stadtwerke Springe sichern künftig Wärmeversorgung am „Großen Graben“ – Kunden sparen bis zu 20 Prozent

Ab 1. Juli 2010 versorgen die Stadtwerke Springe das Wohngebiet „Großer Graben“ mit Nahwärme. Die Wärme wird in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) im Wohngebiet erzeugt und über eine rund 1.000 Meter lange Leitung verteilt. Die dabei eingesetzte Kraft-Wärme-Kopplungs-Technologie (KWK) ist die energieeffizienteste und CO2-sparendste Art der Wärmeversorgung, weil die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme zum Heizen genutzt wird.

Stadtwerke-Geschäftsführer Helmut Rohmann: „Damit sind die Stadtwerke wieder einen Schritt weiter gekommen bei der nachhaltigen Energieversorgung in Springe. Wir planen bereits jetzt, dass bestehende BHKW durch ein Neues zu ersetzen, um den Wirkungsgrad der Anlage zu erhöhen und damit die CO2-Einsparungen weiter zu steigern.“

Die Stadtwerke Springe übernehmen den Betrieb des Strom- und Wärmenetzes vom bisherigen Betreiber Dipol. Ab sofort bieten die Stadtwerke den Anwohnern neue Wärmelieferverträge an, mit denen die Kunden 12 bis 20 Prozent sparen (je nach Abnahmemenge). Bei einem durchschnittlichen Einfamilien-Haus entspricht dies etwa 250 Euro pro Jahr (bei einem jährlichen Verbrauch von etwa 10.000 kWh Wärme und 3.000 kWh Strom). Neben den günstigeren Preisen entsteht ein zusätzlicher Anreiz für potentielle Bauherren: Durch die eingesetzte KWK-Technologie werden die Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) erfüllt (vgl. Hintergrund).

Die Anwohner wurden in einer Bürgerversammlung am 25. Juni über die zukünftigen Konditionen ihrer Energieversorgung informiert. Darüber hinaus stehen Ansprechpartner zu allen Fragen rund um die Energieversorgung im Kundenbüro der Stadtwerke bereit.



Hintergrund Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG):

Das Gesetz verpflichtet Eigentümer neuer Gebäude dazu, den Energiebedarf ihres Gebäudes anteilig mit erneuerbaren Energien zu decken. Dazu können z.B. Geothermie, Solarwärme oder Biomasse eingesetzt werden. Ersatzweise können auch ähnlich klimaschonende Maßnahmen umgesetzt werden, wie etwa Wärmeerzeugung aus KWK.

Durch den KWK-Anteil am Großen Graben sind keine weiteren Ersatzinvestitionen, z. B. in regenerative Energieerzeugung, notwendig. So können zukünftige Bauherren bei ihren Investitionen sparen.


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